Es ist gut. Genug.

Ein Selbstversuch in Kapitulation

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Ich persönlich bin ja so eine von denen mit einem schier unstillbaren Hunger nach Inspiration. Am liebsten schwömme ich den lieben langen Tag in einem klaren See aus Einsicht und Durchblick, verfolgt von tanzenden Sonnenstrahlen freudiger Inspiration.

Zugegebenermaßen fische ich dann doch häufig in einem trüben Dümpel äußerer Eindrücke oder spaziere zwischen Bäumen und sehe den Wald nicht.

Und dann kommt da plötzlich ein Artikel von Stefan Hiene daher mit einem Eingangszitat, das mich trifft wie ein Blitz: Weiterlesen

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Werde dir selbst gerecht, wirst du deiner Art-gerecht

mein name ist mensch

Meine Art: Mensch.

Meine Frage: Was wird mir als Mensch gerecht? Welches Leben? Welche Umstände?

Unsere Art ist komplex gestrickt wie keine andere, hat sich rasend und höchst unterschiedlich entwickelt und kennt mindestens so viele Wahrheiten wie Individuen.

Den lieben langen Tag lang geht es um Weiterlesen

Werte wandeln Ansichtssache

Was meinst du ändert sich leichter
Ein Stein oder deine Ansicht darüber?

Bertholt Brecht

In einer ökonomisch rational verwerteten Welt voller Konventionen und Funktionen kann es einen schon mal etwas kosten, kompromisslos die herz-eigenen Werte zu formulieren.

In einem Jahrzehnte lang gelebten Leben steigt man aus gewohnten Ansichten und trainierten Glaubenssätzen nicht einfach so aus. Oder? Weiterlesen

Mal was ohne Kind

Ironie: Die Überschrift kaum ausgeschrieben, es meldet sich das Kind.

Auf was für eine subtile Art das Leben doch zu zeigen vermag, dass eben dieses, wie es ohne Kind einmal war, schlicht und einfach ergreifend vorbei ist.
Genauso wie es das ledige Leben ist und das ohne Schulabschluss, genauso wie das Leben gestern.
Vorbei.

Worum es mir bei der einleitenden Überschrift aber eigentlich geht ist nicht genau das Leben ante filius. Vielmehr habe ich mir zuletzt, mitten im wüsten Durcheinander in mir drin, wie gerne in Durcheinander-Lebensphasen, die schon mal vorkamen zuvor, vermehrt ein paar Fragen gestellt: Weiterlesen

Einmal Kopf waschen bitte! – Resumé zu10 Monate Mama sein

Ein Zwiegespräch von mir zu mir.

Zehn Monate mit Etappenschlaf in zweistündigen Abständen fordern ihren Tribut.

Jetzt ist es amtlich: Hier ist meine Grenze erreicht.
Ich bin so furchtbar erschöpft. Ich will nur noch schlafen. Und meine Ruhe.
Zwei Tage bin ich zu ganz und gar nichts zu gebrauchen. Ich kann nur daliegen, schlafen, heulen und stillen.

Ich bin so ausgezehrt.
Ich bin sogar zu schwach, meine wohlverstauten Trigger hinter verschlossenen Türen zu halten. Weiterlesen