Ich – Du – Wir: Für alle nur das Beste

An alle Allesgeber, Überflieger, Lebenslieber!

An alle Achtsamen, alle grenzenlosen Bezieher, alle fürsorglich Liebenden!

Freunde des friedlichen Konflikts.

Ich-Du-Wir Affentanz Kopie

Machen wir uns nichts vor:
Es steht Wunsch gegen Wunsch. Wille gegen Wille.
In meiner Beziehung zu mir selbst genauso wie zu meinem Mann, meinem Kind, meinen Freunden, Kollegen, dem Sauerampfer, der meint, derart auszublühen, um im nächsten Jahr die gesamte Wiese zu zieren – in Alleinherrschaft.
Es steht Vorstellung gegen Vorstellung.
Es ist ein stetes Wägen, Hegen, Pflegen, Jäten.

Ich: Hier lang
Du: Da lang
Wir: Finden einen gemeinsamen Weg

Ich: Emotional geladen und uneinsichtig hier lang
Du: Emotional geladen und uneinsichtig da lang
Wir: Eskalieren uns gepflegt auf den Gipfel

Alles Handeln hat Konsequenzen. Und das „wie“ ist deutlich lauter als das „was“. Und wenn`s nicht gerade unwetterartig über mir zusammenschlägt, dann schaff ich das „wie“ gerade noch zu gestalten.
Konsequenz ist…

Wenn ich in die Pfütze springe, riskiere ich nasse Füße. Das kann mich nerven oder auch nicht.

Wenn ich im Bett liegen bleiben will, riskiere ich einen furstrierten Anfall von Enttäuschung meines Sohnes. Das kann es mir wert sein oder auch nicht.

Wenn ich den Sauerampfer einfach sein lasse, hab ich nächstes Jahr ne Plantage. Kann ich machen, muss ich aber nicht.

Wenn ich meine Männer am Wochenende mal einen halben Tag ohne mich Abenteuer erleben lasse, riskiere ich, etwas zu verpassen…

… und zu lang vermisstem Schlaf zu kommen…
… in Ruhe einen Kaffee zu trinken…
… einfach aus dem Fenster zu glotzen…

Ich find`s ja spannend. Also Kommunikation, oder:
Den Affentanz von Integrität und Authentizität um den heißen Bedürfnisbrei mit Wunschpunsch.
Immer schön Abspacken. Tanzen, als säh keiner zu.

Heute so und morgen anders. Ich bin kein Programm und habe keine Methoden.

Ich – Du – Wir – na wer denn jetzt und wie denn bloß?!

Wenn der Tag die Abermillionste Entscheidung auf einen Berg von Befindlichkeiten häuft, dem ich seit Tagen den entzückenden Rücken zuwende bis er mir in die Hacken fährt und mich auf den Allerwertesten setzt, dann brauch ich meinen Kompass durch den Bedürfnisdschungel.

Ich – Du – Wir – na wer denn jetzt und wie denn bloß?!

Mein Kompassnord ist ein kribbeliges, weites Gefühl in der Brust namens vergnügtes Wohlbefinden.

Und ich bin bereit, das zurückzustellen. Für den Moment:
Lieber nachhaltiges Wohlbefinden als nachhallendes Unwohlsein wegen unnötiger Streiterei oder plattgewalzter Achtsamkeit mir selbst gegenüber.

Dann krieg ich halt nasse Füße aber ich Ende nicht im Treibsand.

Genordet wird so:
Was brauchst du für dein täglich Glück und Wohlbefinden?
Wie fühlt sich das dann an: dein Glück und Wohlbefinden? Stell dir vor, alles ist in bester Ordnung. Nur für einen Moment. Jetzt.
Mach mal!
Wie fühlt sich das an? Wo im Körper steckt das Gefühl, was macht es da?
Was noch?

Jetzt liest du mal fertig und dann machst du das gleich nochmal. Weil`s so schön war. Schön mitten rein spüren. Und du hörst nicht auf, bevor du nicht unwillkürlich lächeln musst.
Jetzt aber weiter im Text.

Kartenlesen geht dann so:
Muss das jetzt wirklich sein? Muss ich jetzt wirklich da durch, Brennesseln und Dornensträuchern zum Trotz?
Wo führt das hin? Wirklich zu mehr gutem Gefühl? Oder eher in die enge Sackgasse, in der die Rechtmachenwoller wohnen neben der Siedlung Was-sollen-die-Leute-denken?

Wenn ich nicht in die Pfützen springe, bleibe ich zwar trocken – ist auch gut. Doch entgeht mir der ganze Spaß des Pfützenspringens: Wenn das Wasser spritzt, wir nasse Hosen kriegen und mit Matschflecken nach Hause ziehen. Und der Sohn gluckst vor Lachen.

Und wenn ich mal wieder ordentlich ausgeschlafen bin und frei atmen kann, dann stelle ich fest, wie viel Kraft und Freude in mir steckt.

Dann kann ich mal wieder bewusst Norden. Für das nächste unwegsame Gelände. Und das kommt bestimmt.

Ich – Du – Wir: Für alle das Beste

Es ist ein stetes Wägen, Hegen, Pflegen, Jäten. Und Norden.

Das nächste Mal bleibt alles anders und ich übe weiter.

Passt gut auf euch auf – und auf eure Lieben!

Eure B

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