Utopia – Tag des freien Spinnens

utopia

schau dich hier um und dann in dich hinein,
denn jeder brauch ’nen Platz zum glücklich sein,
wir laden dich und deine Leute ein,
um heute da zu sein wo man sich liebt,
in der Stadt die es nicht gibt
– Die Fantastischen Vier, „Die Stadt, die es nicht gibt“ –

Heute haben die Bedenken mal Pause. Ängste hab ich mit Sorgen zum Baden geschickt, während ich jetzt meinen Kaffee genieße und mir eine Frage stelle:

Wie, liebe B, sähe deine Welt aus, wenn du keine Sorgen hättest und Kohle kein Thema wäre?

Puh, zuviel Freiheit. Ich muss nichts? Alles ist erlaubt? Es kann nichts schief gehen?
Mein Hirn feiert eine Synapsenparty und mir wird gleich schwindelig vor soviel Aufregung.
Ok, ich trau mich mal. Also, werte höchst selbst eigene bissigste Kritikerin: Einfach mal die Fresse halten. Geht nicht, gibts nicht. Ich hab jetzt die Lizenz zum Spinnen.

Im meinem persönlichen Utopia…

Und schon stockt es. Es will mir einfach nicht über die Lippen. Zu naiv, zu unrealisitisch. Zu…
Ich versuche es nochmal. Erster Gedanke, ungeschminkt auf Papier.

In meinem persönlichen Utopia herrscht Frieden.
Alle Menschen haben mehr als genug von allem, was sie zu einem schönen Leben brauchen.
Die Luft ist frisch, die Pflanzen gedeihen, das Wasser ist sauber und das Essen ist gesund. Jeder hat ein lauschiges Heim.
Neue Sachen werden mit Liebe gefertigt, alte Dinge respektvoll repariert.
Wir lernen aus Neugierde, mit Freude und im Spiel – die Großen von den Kleinen, die Kleinen von den Großen, gemeinsam im Austausch.
Den lieben langen Tag hege und pflege ich Ideen, den Garten, die Familie. Ich mache Musik, schreibe Artikel und Bücher, kreire schöne Dinge. Im Zeichen des Austauschs teile ich und gebe weiter, was mir am Herzen liegt und das Leben bereichert.
Unser Heim ist ganz und gar autark. Energie aus Sonne, Erde, Luft und Wasser.

Back to the roots bei gleichzeitigem Genuss der Annehmlichkeiten unserer modernen Zeiten: Waschmaschine, Herd, Wasser aus dem Hahn und das bei Bedarf warm genug, Internet.

Keine Schulpflicht. Keine Karrieren. Keine Kredite.

Keine Diskussion.

Einfach mal selbst die Augen schließen und fragen:

Wie sähe deine Welt aus, wenn du keine Sorgen hättest und Kohle kein Thema wäre?

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